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KURIER über unseren Partnerverein USC Litschau: Ein starkes Zeichen für Frauen im Fußball

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KURIER über unseren Partnerverein USC Litschau: Ein starkes Zeichen für Frauen im Fußball

Fokus: Frauen im Fußball 2026

Im Rahmen unserer Initiative „Frauen im Fußball“ teilen wir mit freundlicher Genehmigung des Kurier den aktuellen Beitrag über unseren Partnerverein USC Litschau. Der Artikel beleuchtet die Entwicklung des neu gegründeten Frauenteams in der Gebietsliga und zeigt, mit welchem Einsatz und Zusammenhalt dort gearbeitet wird.

Als Teil unserer Community bei zone14 steht der USC Litschau beispielhaft für strukturellen Aufbau und kontinuierliche Entwicklung im Vereinsfußball. Der Beitrag macht sichtbar, was auf dieser Ebene tagtäglich geleistet wird – oft abseits großer Schlagzeilen.

Mehr über unsere Partnerschaft mit dem USC Litschau erfahren Sie hier.

Den vollständigen Originalartikel können Sie hier auf der Website von Kurier lesen.

Der Höhepunkt unserer Kampagne „Fokus: Frauen im Fußball“ ist „Frauen im Fußball – The Talk“, der 2026 bereits zum dritten Mal stattfindet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, bestehende strukturelle Hürden sowie konkrete Ansatzpunkte für Vereine, Verbände und Ausbildung – mit anschließendem offenen Austausch und Networking. Sichere dir deine kostenlosen Tickets hier.

Torverhältnis 0:60 - warum dieses Frauen-Team trotzdem Spaß hat

Die Frauen des USC Litschau haben noch keine Partie gewonnen und warten auch noch auf ihren ersten Treffer. Der Freude am Spiel tut das jedoch keinen Abbruch.

Wenn Nadine Polt, Hannah Zemansky, Angelika Hauer und Stefanie Altmann über Fußball reden, dann glaubt man nicht, dass sie bisher noch kein Spiel gewonnen haben. 60 Tore hat der USC Litschau in den neun Partien im Herbst kassiert, kein einziges geschossen. Immerhin steht aber ein Punkt auf der Habenseite. Die Motivation ist dennoch ungebrochen, die Vorfreude aufs Frühjahr groß. In der nördlichsten Stadt Österreichs, dort, wo der Ball schon einmal in Tschechien landen kann, wenn man nicht genau zielt, sind Siege und Tore nicht alles, was zählt. Aber schön wären sie schon.

Es war im Herbst 2024, als sich Initiatorin Lina Blach und ein paar junge Frauen dachten, sie würden selbst auch gerne Fußball spielen. „Die Vorgabe des Obmanns waren neun, zehn Spielerinnen, dann könnten wir das ganze im Verein machen“, erinnert sich Hannah Zemansky. Und dann ist alles schnell gegangen. Aus einem Facebook-Aufruf wurde eine WhatsApp-Gruppe, wo dann auch das erste Training am 21. Dezember angekündigt wurde. Und es kamen tatsächlich mehr als 20 junge Frauen. „Der Verein ist von Anfang an voll hinter uns gestanden“, erinnert sich Nadine Polt. Bis zum ersten Spiel sollte es aber noch dauern, zunächst war Training angesagt.

Voller Einsatz

Und da kommt Trainer Markus Steiner ins Spiel, der gemeinsam mit seinem Co Markus Blach die Fäden zieht. Zu Beginn hat es auch noch Unterstützung von der Waldviertler Trainerlegende Werner Grubeck gegeben. „Wir schaukeln das mit den Mädels“, sagt Steiner stolz. Der 44-Jährige hat früher selbst gekickt, den Trainerjob bei einem Frauen-Team hat er nicht kommen sehen. „Das war Zufall. Ich bin da reingerutscht“, erklärt er. „Und jetzt kommt er nicht mehr los“, ergänzt Nadine Polt lachend. Der Spaß und die Gemeinschaft dürfen nicht zu kurz kommen bei den Frauen des USC Litschau, das merkt man sofort.

Im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums der Männer-Mannschaft gab es am 1. Mai 2025 ein erstes Match – das verloren ging. Aber der Hunger war geweckt. Im Sommer stieg Litschau in die Gebietsliga Mostviertel/Waldviertel ein.

Frauen im Fußball: The Talk

17. März | FH Technikum Wien

Frauen im Fußball – The Talk“ bringt Expertinnen, Spielerinnen und Entscheidungsträger*innen zusammen, um über Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven von Frauen im Fußball zu sprechen. Die Veranstaltung bietet Impulse, Diskussion und Raum für Austausch.

Auf den Punkt gebracht

Wer jetzt aber glaubt, dass in Litschau der Ernst des Lebens begann, der irrt. Der Spaß steht im Vordergrund. Das hat auch eine 0:20-Niederlage im ersten Liga-Spiel gegen Herzogenburg nicht geändert. „Im zweiten Spiel haben wir dann nur 0:7 verloren“, erinnert sich Coach Steiner, „und dann habe ich gewusst, dass ich den Mädels das Feiern nicht beibringen muss.“ Das Ziel, in der zweiten Partie einstellig zu bleiben, wurde erreicht – und Feste gehören nun einmal gefeiert, wie sie fallen. Der Zusammenhalt ist groß, die Truppe bunt durchgemischt. Altersmäßig ist von 14 bis 32 alles dabei, Schülerinnen, Lehrerinnen, Studentinnen, Schichtarbeiterinnen, Polizistinnen – und auch Mütter. „Das ist toll“, sagt der Coach, der sich über eine rege Trainingsbeteiligung freuen darf. „16 bis 18 sind schon jedes Mal da.“

Und so war auch das nächste Erfolgserlebnis nur eine Frage der Zeit. In der vierten Runde war Ferschitz/Neuhofen/Amstetten zu Gast. Die Stimmung war wieder einmal toll (Nadine Polt: „Unsere Fans unterstützen uns großartig“) – und die Gastgeberinnen brachten es auf den Punkt. Auf ihren ersten und bisher einzigen Punkt. Dass das 0:0 wie ein Sieg gefeiert wurde, muss nicht extra erwähnt werden.

Vom letzten Platz lassen sich die Mädels nicht verunsichern. „Bei uns steht die Platzierung nicht im Vordergrund, es geht mehr um die Entwicklung“, erklärt Kapitänin Polt. Und das nicht nur auf dem Feld, sondern auch abseits des Platzes. Was jetzt noch fehlt, weiß der Trainer: „Ein Tor.“ Wie sagt man so schön: Ein Tor würde ihrem Spiel gut tun. Und wenn dann auch noch der erste Sieg gelingt, dann sollte man die Party in Litschau keinesfalls verpassen.
„Wir freuen uns sehr, dass ‚Fokus: Frauen im Fußball‘ bereits in das dritte Jahr geht. Was als Initiative begonnen hat, ist zu einem festen Bestandteil unseres Jahres geworden. Die kontinuierliche Unterstützung der Vereine und unserer Partner*innen zeigt, wie relevant dieses Thema ist. Mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit für Frauen im Fußball entstehen nicht durch einzelne Aktionen, sondern durch langfristiges Engagement.“
Simon Schmiderer
zone14 - Co-CEO und Mitbegründer
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Interview mit Irene Göschl: Mit Herzblut für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Fußball

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Interview mit Irene Göschl: Mit Herzblut für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Fußball

Fokus: Frauen im Fußball 2026

Im Rahmen unserer Kampagne „Frauen im Fußball – Fokus“ freuen wir uns, diesmal eine besonders engagierte Stimme aus dem österreichischen Fußball vorzustellen: Irene Göschl. Mit großer Leidenschaft setzt sie sich seit Jahren für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung ein. 

Im Interview spricht sie über ihren persönlichen Weg zum Fußball, prägende Erlebnisse und strukturelle Herausforderungen. Mit beeindruckender Reichweite in den sozialen Medien zeigt sie, welches Potenzial in authentischem, ehrenamtlichem Engagement steckt – und wo aus ihrer Sicht noch entscheidende Schritte notwendig sind.

Der Höhepunkt unserer Kampagne „Fokus: Frauen im Fußball“ ist „Frauen im Fußball – The Talk“, der 2026 bereits zum dritten Mal stattfindet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, bestehende strukturelle Hürden sowie konkrete Ansatzpunkte für Vereine, Verbände und Ausbildung – mit anschließendem offenen Austausch und Networking. Sichere dir deine kostenlosen Tickets hier.

Wer bist du und wie bist du zum Fußball gekommen?

Mein Name ist Irene Göschl, ich bin seit 27 Jahren mit meinem Mann Heimo verheiratet, Mutter von zwei wunderbaren, inzwischen erwachsenen Kindern, Julian (27) und Helena (21). Mein Mann und ich leben im schönen Ennstal mit Blick auf den Grimming. Bei uns zuhause herrscht leichte Überzahl an Vierbeinern, unsere Hündin Amy und die beiden Katerchen Wasabi und Maki sorgen dafür, dass es nie langweilig wird.

Fußball begleitet mich eigentlich, seit ich denken kann. In meiner Kindheit und Jugend habe ich jede freie Minute mit den Jungs gekickt, ich habe es einfach geliebt. 

Irene Göschl im Stadion von Austria Wien. Foto: Gerhard Breitschopf

Es stand auch ein Angebot vom 1. DFC Leoben im Raum, damals höchste Liga. Für mich wäre das ein Traum gewesen. Aber mein Vater hatte große Bedenken wegen der Verletzungsgefahr, weil ich im elterlichen Betrieb mitarbeitete. War schon bitter für mich, aber damals war es halt so.

Ich verschrieb mich dann mit Haut und Haar dem Männerfußball bis ins Jahr 2017. Der Wendepunkt kam eigentlich im Urlaub 2017. Die Schulfreundin meiner Tochter Ines, damals im LAZ Stainach, war mit uns unterwegs. Und plötzlich saßen wir nicht nur am Strand, sondern auch gemeinsam vor dem Fernseher bei den EM Spielen der österreichischen Frauen-Nationalmannschaft. Ich war völlig begeistert.

Als sie später in die Akademie nach St. Pölten wechselte und 2019 bei der U17-EM in Bulgarien spielte, war ich in Bulgarien dabei. Dieses Erlebnis war für mich unvergesslich. Da habe ich gemerkt, das ist mehr als nur Zuschauen. Das ist Herzblut.

Ich begann, Bilder und Eindrücke auf meinen privaten Facebook- und Instagram-Accounts zu teilen. Weil Ines in der 1. Bundesliga spielte, war ich oft live bei ihren Spielen – und irgendwann wurde aus dem „ein bisschen posten“ auf meinen privaten Accounts eine echte Mission.

Was war der Moment, in dem dir klar wurde: Frauen im Fußball bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen – und ich will daran etwas ändern und starte mit Social Media?

Der entscheidende Moment war kein einzelner Augenblick, sondern ein Prozess.

Ich habe gesehen, welchen unglaublichen Aufwand Spielerinnen und Eltern betreiben, schon im LAZ, später in der Akademie St. Pölten. Fahrten, Trainingszeiten, Organisation, finanzielle Belastung und trotzdem kaum mediale Aufmerksamkeit und nur minimale finanzielle Unterstützung und so gut wie keine Wertschätzung. Gleichzeitig bekommen Burschen teilweise schon ab der Oberliga eine deutlich bessere Förderung.

Da stimmt einfach etwas nicht.

Ich begann immer aktiver zu posten, Fotos zu teilen, Kommentare zu schreiben bei Vereinen, beim ÖFB, überall dort, wo ich dachte: Jetzt muss man doch hinschauen!

Seit zwei Jahren mache ich das sehr intensiv. Und ganz ehrlich: Für jemanden, der mit Social Media vorher wenig am Hut hatte, war das Learning by Doing.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen schon seit Jahren zuhause bin, die Kinder sind ausgezogen und der Frauenfußball hat mir unglaublich viel Kraft gegeben. Ich konnte endlich das leben, was ich in meiner Jugend nicht durfte. Vielleicht mit ein paar Jahren Verspätung – aber mit voller Leidenschaft.

Ich habe Spielerinnen, Trainer, Eltern kennengelernt, obwohl ich eigentlich eher zurückgezogen lebe. Und aus meinen privaten Accounts ist etwas entstanden, womit ich nie gerechnet hätte.

Mein Tag beginnt mittlerweile damit, Nachrichten zu beantworten – und das sind nicht wenige. Danach geht es mit Content weiter. Es erfüllt mich, wieder eine Aufgabe zu haben. Eine, die Sinn macht.

Dass ich perfektionistisch bin, macht es nicht immer einfacher – ich will immer noch mehr machen. Mein Körper zeigt mir aber immer sehr deutlich auf, wo meine Grenzen sind.

Umso dankbarer bin ich, dass mein Mann selbst großer Fan des Frauenfußballs ist. Er bringt unglaublich viel Verständnis auf, fährt mich zu Spielen – und unterstützt mich voll und dafür bin ich sehr dankbar.

Welche Hürden hast du aus deiner eigenen Erfahrung im Leistungs- und Amateurfusball am Stärksten wahrgenommen – und wo siehst du den größten Reformbedarf?

Ganz ehrlich: Meine größte Hürde war damals schlicht und einfach, dass ich nicht spielen durfte. Ich hätte alles dafür gegeben, beim 1. DFC Leoben aufzulaufen.

Heute sehe ich andere Hürden – strukturelle.

Und ich meine damit nicht, dass Frauen das Gleiche verdienen müssen wie Männer. Das ist Blödsinn. Aber es geht um Grundlagen:

  • strukturierte Trainingsprogramme
  • ordentliche Versicherungen
  • Zugang zu Fitnessmöglichkeiten
  • Physiotherapie
  • Sportpsychologische Betreuung
  • und vor allem: Wertschätzung
Irene Göschl mit Laura Wienroither. Foto: ÖFB

Es muss das Ziel sein, dass man in der Admiral Frauen-Bundesliga irgendwann vom Fußball leben kann. Vielleicht nicht morgen – aber doch bald. Wenn das nicht das Ziel ist, dann fehlt die Vision.

Manchmal habe ich leider das Gefühl, dass der Frauenfußball in Österreich eher gebremst als gefördert wird.

Auch bei den neuen Lizenzbestimmungen bin ich skeptisch. Natürlich braucht es Professionalität – aber es darf nicht so sein, dass am Ende nur noch große Vereine eine Chance haben. Es sollten die Besten spielen.

Viel wichtiger wäre meiner Meinung nach eine Aufstockung auf 12 Teams. In Deutschland ist man diesen Weg längst gegangen – die Frauen-Bundesliga wurde bereits auf 14 Mannschaften erweitert und eine weitere Aufstockung steht im Raum.

Da muss Österreich aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren.

Und dann kommen wir zu Social Media – der größten Chance überhaupt.
Ich hatte in der Herbstsaison zwischen 800.000 und 950.000 Aufrufe. Als Privatperson. Ehrenamtlich. Aus Leidenschaft. An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei den vielen großartigen Fotografen bedanken, die mir ihre Fotos kostenlos zur Verfügung stellen und damit maßgeblich dazu beitragen, den Frauenfußball sichtbarer zu machen.

Stell dir vor, was möglich wäre, wenn es von offizieller Seite professionell betreute Accounts gäbe – vom ÖFB oder der Liga – die täglich hochwertigen Content liefern.

Und ganz wichtig: Jeder Verein der Admiral Frauen-Bundesliga sollte einen eigenen, gut betreuten Account haben – nicht „irgendwo“ beim Männerverein mitlaufen. Das ist keine Wertschätzung. Sichtbarkeit beginnt bei der eigenen Bühne.

Welche Chance im Frauenfußball wird aktuell am meisten unterschätzt-und was müsste passieren, damit sie genutzt wird?

Am meisten unterschätzt wird meiner Meinung nach die emotionale Kraft des Frauenfußballs.

Die Identifikation ist unglaublich hoch. Die Spielerinnen sind nahbar, authentisch, bodenständig – junge Mädchen haben echte Vorbilder, die erreichbar wirken. Das ist ein riesiges Potenzial.

Was passieren müsste?

  • Mehr mediale Präsenz
  • Professionelle Social-Media-Strategien
  • Ausbau der Liga
  • Klare langfristige Vision
  • Und vor allem: Mut

Frauenfußball ist kein „Nebenprodukt“. Er ist eine eigenständige, starke Sportart mit enormem Wachstumspotenzial.

Und ich werde weiter meinen Teil dazu beitragen, so gut es mir möglich ist – mit Herz, mit Leidenschaft und wahrscheinlich weiterhin mit sehr wenig Zeit für mein Privatleben. Aber wenn ich sehe, wie sich junge Spielerinnen entwickeln und mehr Aufmerksamkeit bekommen, dann weiß ich: Es lohnt sich.

Frauen im Fußball: The Talk

17. März | FH Technikum Wien

Frauen im Fußball – The Talk“ bringt Expertinnen, Spielerinnen und Entscheidungsträger*innen zusammen, um über Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven von Frauen im Fußball zu sprechen. Die Veranstaltung bietet Impulse, Diskussion und Raum für Austausch.

Was ist die wichtigste persönliche Botschaft, die du Menschen mitgeben möchtest, die den Frauenfußball verfolgen, fördern oder selbst darin aktiv sind?

Meine wichtigste Botschaft ist: Nehmt den Frauen im Fußball ernst – und nehmt euch selbst ernst. Jede Spielerin investiert genauso viel Herzblut, Disziplin und Leidenschaft wie jeder andere Leistungssportler auch und verdient dafür Respekt und faire Bedingungen. Sichtbarkeit entsteht nicht von allein – sie entsteht, wenn Fans kommen, wenn Verantwortliche mutig investieren und wenn wir alle darüber sprechen. Frauenfußball ist kein Randthema, sondern eine echte Chance mit enormem Potenzial. Und wenn jeder ein kleines Stück beiträgt, können wir gemeinsam Großes bewegen. 

Zu dieser Anmerkung: “Manchmal habe ich leider das Gefühl, dass der Frauenfußball in Österreich eher gebremst als gefördert wird”.

Nach zwei sehr erfolgreichen EM-Teilnahmen wurde jedes Mal groß angekündigt, dass man diese Chance nicht wieder verschlafen dürfe – und trotzdem habe ich immer wieder das Gefühl, dass der Frauenfußball in Österreich eher gebremst als gefördert wird. Die Worte sind schnell gesagt, aber die Taten danach wirken oft halbherzig. Es beginnt bei den Signalen nach außen: Ein Spiel gegen die Europameisterinnen in einem kleinen Stadion wie Wiener Neustadt, obwohl man mit der richtigen Planung deutlich größere Stadien hätte füllen können. Genau solche Entscheidungen zeigen, welchen Stellenwert der Frauenfußball tatsächlich hat.

Sportlich wirkt es ähnlich konsequent los. Irene Fuhrmann halte ich für eine sehr gute Trainerin, aber das Amt als Teamchefin kam meiner Meinung nach zu früh. Statt die Chance zu nutzen, eine wirklich erfahrene Lösung für diese starke Generation zu holen, wurde intern nachbesetzt – nach dem Motto: „wird schon passen“. Was das bedeuten kann, sehen wir gerade. Wenn nicht rasch gegengesteuert wird, befürchte ich, dass wir in naher Zukunft weder EM noch WM erreichen – und das wäre besonders bitter für die erfahrenen Spielerinnen, die sich das verdient haben.

Dazu kommt die finanzielle Schieflage: Im Frauenfußball heißt es schnell, es sei zu teuer oder nicht machbar – während bei den Herren große Budgets und riesige Delegationen zu Großereignissen selbstverständlich sind. Warum wird im Frauenbereich nicht endlich aufgestockt?

Ich habe gesehen, wie stark Teams wie die Wildcats und Rapid sind. Umso mehr sorgt mich, dass neue Lizenzbestimmungen in der Admiral Frauen Bundesliga ausgerechnet jetzt zum Thema werden – und dass es am Ende sportlich erfolgreiche Vereine, aber kleine Vereine wie z.B. die Wildcats, treffen könnte, weil die Rahmenbedingungen plötzlich so gesetzt sind, dass es für manche kaum mehr machbar ist.

Diese Schieflage zeigt sich leider oft auch in der täglichen Praxis. Viele, die sich – oft sogar ehrenamtlich und mit viel Leidenschaft – für die Sichtbarkeit des Sports einsetzen, stoßen auf unnötige bürokratische Hürden. Wenn der Zugang zu Pressematerial oder offizieller Unterstützung so erschwert wird, bleibt viel Potenzial für mehr Reichweite ungenutzt. Es wirkt manchmal so, als stünde man sich hier bei der aktiven Förderung der Sichtbarkeit selbst im Weg. Dabei wäre genau das der Schlüssel, um mehr Menschen zu begeistern und dem Frauenfußball die Wertschätzung zu geben, die er längst verdient.

„Wir freuen uns sehr, dass ‚Fokus: Frauen im Fußball‘ bereits in das dritte Jahr geht. Was als Initiative begonnen hat, ist zu einem festen Bestandteil unseres Jahres geworden. Die kontinuierliche Unterstützung der Vereine und unserer Partner*innen zeigt, wie relevant dieses Thema ist. Mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit für Frauen im Fußball entstehen nicht durch einzelne Aktionen, sondern durch langfristiges Engagement.“
Simon Schmiderer
zone14 - Co-CEO und Mitbegründer
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Fokus: Frauen im Fußball | KURIER-Interview mit Alexander Schriebl

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Fokus: Frauen im Fußball | KURIER-Interview mit Alexander Schriebl

Fokus: Frauen im Fußball 2026

Im Rahmen unserer Kampagne „Frauen im Fußball – Fokus“ freuen wir uns über die Partnerschaft mit Kurier, um die Sichtbarkeit von Frauen im Fußball weiter zu stärken und zentrale Themen einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Mit freundlicher Genehmigung von Kurier veröffentlichen wir hier das Interview mit ÖFB-Frauenteamchef Alexander Schriebl, in dem er über die Entwicklung des Nationalteams, sportliche Zielsetzungen sowie die Herausforderungen auf dem Weg zur WM-Qualifikation spricht.

Den vollständigen Originalartikel können Sie hier auf der Website von Kurier lesen.

Der Höhepunkt unserer Kampagne „Fokus: Frauen im Fußball“ ist „Frauen im Fußball – The Talk“, der 2026 bereits zum dritten Mal stattfindet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, bestehende strukturelle Hürden sowie konkrete Ansatzpunkte für Vereine, Verbände und Ausbildung – mit anschließendem offenen Austausch und Networking. Sichere dir deine kostenlosen Tickets hier.

Ein Jahr ÖFB-Teamchef: "Gegen Stärkere brauchen wir einen Plan B"

Ein Jahr, heißt es, braucht man, um in einem neuen Job anzukommen. Am 21. Jänner 2025 trat Alexander Schriebl, zuvor Coach des FC Bergheim, die Nachfolge von Irene Fuhrmann beim ÖFB-Frauenteam an. Im KURIER blickt er zurück und nach vorne.

Sind Sie in Ihrem Amt angekommen?

Ja. Man kennt die Abläufe, kennt die Spielerinnen. Am Anfang war es schon sehr herausfordernd. Es gab wenig Anlaufzeit, es ging sofort um Ergebnisse. Das Jahr ging schnell vorbei. Erst im Dezember, nach Trainingslager und Testspielen, war etwas Zeit zum Durchschnaufen und Zurückblicken.

Was hat sich verbessert in dem Jahr?

Ich bin sehr zufrieden mit dem Start. Und mit vielen Spielen, wenn auch nicht immer mit den Ergebnissen. Wir hatten riesige Herausforderungen, etwa die Verletzten vor den Play-offs – es war richtig toll, wie die Spielerinnen das gemeistert haben. Wir mussten uns erst finden: Wie wir spielen wollen, unsere neue Ausrichtung, eine Identität schaffen – einen Fußball mit Wiedererkennungswert.

Dieser Spielstil hat auch Herausforderungen offenbart. Die hohe Intensität zum Beispiel. Wie kann man als Teamchef dafür sorgen, dass das intensive Spiel 90 Minuten durchgehalten wird?

In erster Linie braucht man das Commitment der Spielerinnen. Das war von Anfang an da. Dass man sich körperlich verbessert, ist etwas, das die Spielerinnen selbst übernehmen müssen – auch mit Unterstützung unserer Athletikabteilung. Wir können Gegner, die auf ähnlichem Niveau sind wie wir, mit unserer Spielweise kontrollieren, teilweise auch dominieren. Gegen Stärkere haben wir gemerkt, dass wir einen Plan B brauchen.

Was ist der Plan B?

Vielleicht eine andere Grundordnung schaffen, Pressinglinien verschieben. Wir wollen aber trotzdem, wenn wir den Ball haben, so schnell wie möglich unser Spiel durchziehen und wieder nach vorne kommen.

Wie kann man dem anfänglichen Mangel im Spielaufbau entgegenwirken?

Die Frage ist, wo man das Spiel aufbauen will. Es muss nicht immer vor dem eigenen Tor sein. Wir haben viele Chancen kreiert, auch wenn es nicht immer zu einem Tor gekommen ist. Wenn dann kein Tor fällt, ist die Chance schnell vergessen. Ich bin nicht der Meinung, dass wir die Spiele gewinnen, indem wir gut im Spielaufbau sind, sondern in der Spielfortsetzung und vor allem im Spiel gegen den Ball.

Wie steht es um Commitment und mentale Stärke im Team?

Daran fehlt es sicher nicht! Es braucht eben alles seine Zeit. Wir haben durch die vielen Verletzungen in kürzester Zeit fast 500 Länderspiele an Erfahrung verloren. Die „Wirbelsäule“ des Teams war weg – mit Manuela Zinsberger, Sarah Zadrazil und dann auch noch Marie Höbinger und Lilli Purtscheller. Auf einmal hast du eine Situation, in der von heute auf morgen andere in die Verantwortung rutschen.

Frauen im Fußball: The Talk

17. März | FH Technikum Wien

Frauen im Fußball – The Talk“ bringt Expertinnen, Spielerinnen und Entscheidungsträger*innen zusammen, um über Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven von Frauen im Fußball zu sprechen. Die Veranstaltung bietet Impulse, Diskussion und Raum für Austausch.

Sie haben die Chancenauswertung erwähnt. Fehlt dem Team der „Killerinstinkt“?

Das sind die Zusatzaufgaben der Profis. Daran kann jede nur selbst arbeiten. Manchmal kriegst du nur ein, zwei Möglichkeiten im Spiel, da sollte es dann funktionieren. Und wenn nicht, fängt man zum Überlegen an. Als Trainerteam legen wir nicht den Fokus darauf, dass die Chancen nicht verwertet werden, sondern darauf, dass wir sie uns erspielt haben. Natürlich wäre es schön, wenn wir aus jeder Chance ein Tor machen. Aber vielleicht sind wir das nicht. Vielleicht müssen wir daran arbeiten, uns die eine Chance mehr zu erarbeiten. Und wenn wir gut verteidigen, wird das auch reichen.

Haben Sie die richtigen – und auch genügend – Spielerinnen für Ihren Spielstil?

Wir haben auf jeden Fall die richtigen. Das war mir von Anfang an klar. Wenn alle fit sind, dann haben wir auf jeden Fall auch genügend.

Kommt genug nach im Nachwuchs? Tut Österreich genug für den Frauenfußball?

Es werden große Schritte gemacht. Wir sollten mehr in die Professionalität gehen, müssen mehr Mädchen zum Fußball bringen. Da setzen wir mit ÖFB und Frauenakademie die Schritte. In der Bundesliga kommen die Traditionsvereine immer mehr in Schwung, was dem Frauenfußball generell guttut.

Wo steht Österreichs Frauenfußball international?

An die Spitzennationen heranzukommen, wird schwer. Wir müssen darum kämpfen, die Position zu halten. Auch hinter uns wird investiert, ich denke an Polen und Finnland. Ein U23-Team würde uns guttun, damit der Sprung zur Kampfmannschaft nicht so groß ist. Wir müssen Werbung machen und auf Dinge hinweisen, die gut sind. Auf diese Weise können wir neue Vorbilder schaffen.

„Wir freuen uns sehr, dass ‚Fokus: Frauen im Fußball‘ bereits in das dritte Jahr geht. Was als Initiative begonnen hat, ist zu einem festen Bestandteil unseres Jahres geworden. Die kontinuierliche Unterstützung der Vereine und unserer Partner*innen zeigt, wie relevant dieses Thema ist. Mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit für Frauen im Fußball entstehen nicht durch einzelne Aktionen, sondern durch langfristiges Engagement.“
Simon Schmiderer
zone14 - Co-CEO und Mitbegründer
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zone14 startet die dritte Auflage der Initiative für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Fußball

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zone14 startet die dritte Auflage der Initiative für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Fußball

Pressemitteilung

Fokus: Frauen im Fußball 2026

Wien, 18. Februar 2026 – Das Wiener KI-Unternehmen zone14 startet heute die dritte Auflage der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball“. Von 17. Februar bis 17. März 2026 stehen Frauen im Fußball erneut im Mittelpunkt – mit digitalen Formaten, Interviews, Blog zusammen mit Partnern und einer spannenden Abschlussveranstaltung.

Ziel der Kampagne ist es, die Sichtbarkeit von Frauen im Fußball weiter zu stärken, erzielte Fortschritte sichtbar zu machen und den offenen Austausch über bestehende strukturelle Herausforderungen zu fördern. Gemeinsam mit Vereinen, Spielerinnen, Trainerinnen, Partnerorganisationen und Expert:innen möchte zone14 einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung und Professionalisierung von Frauen im Fußball leisten.

„Wir freuen uns sehr, dass ‚Fokus: Frauen im Fußball‘ bereits in das dritte Jahr geht. Was als Initiative begonnen hat, ist zu einem festen Bestandteil unseres Jahres geworden. Die kontinuierliche Unterstützung der Vereine und unserer Partner*innen zeigt, wie relevant dieses Thema ist. Mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit für Frauen im Fußball entstehen nicht durch einzelne Aktionen, sondern durch langfristiges Engagement.“
Simon Schmiderer
zone14 - Co-CEO und Mitbegründer

„Fokus: Frauen im Fußball“: The Talk

Den Höhepunkt der Kampagne bildet erneut die Veranstaltung „Frauen im Fußball – The Talk“, die am 17. März 2026 an der FH Technikum Wien (Höchstädtplatz 6, 1200 Wien) stattfindet.

Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion diskutieren Spielerinnen, Trainer:innen und Vertreter:innen aus dem Sportbereich über aktuelle Entwicklungen rund um Frauen im Fußball, wirtschaftliche und strukturelle Herausforderungen, konkrete Handlungsfelder für Vereine und Entscheidungsträger:innen sowie die Rolle von Innovation und Technologie für mehr Chancengleichheit. Im Anschluss bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Networking.

Early-Bird-Tickets sind ab sofort kostenlos auf unserem Eventbrite erhältlich.

Get involved!

zone14 lädt Vereine, Sportler:innen, Unternehmen, Medienvertreter:innen und alle Fußballinteressierten ein, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen und Teil des Dialogs zu werden. Weitere Informationen zur Initiative sowie Details zur Veranstaltung finden Sie hier. 

About zone14:
zone14 ist ein Unternehmen im Bereich der KI-basierten Videoanalyse und spezialisiert sich auf innovative und zugängliche Lösungen für den Fußball. Ziel ist es, Vereinen aller Leistungsstufen professionelle Analysetools bereitzustellen und gleichzeitig Initiativen zu unterstützen, die Vielfalt und Chancengleichheit im Sport stärken.

Kontakt für Rückfragen
Oswald Schwarz
Tel: +43 664 3642015
E-Mail: oswald@zone14.ai

Meldemannstraße 18
1200 Wien

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Objective performance data in amateur football arrives with zone14

Objective performance data in amateur football arrives with zone14

Video-basierte Leistungs- und Taktikanalyse auf Profi-Niveau – ganz ohne GPS-Westen

VIENNA, AUSTRIA - 28th January 2026 - The Austrian Sportstech company zone14 startet mit STATS ein neues Analyse-Modul innerhalb der zone14-Plattform. STATS berechnet Leistungs- und Taktikdaten direkt aus der Spielaufnahme – ohne GPS-Westen, Sensoren oder zusätzliche Hardware auf dem Platz.

Technisch bedeutet das: Das System analysiert das Kamerabild, erkennt Spielerbewegungen und wertet diese automatisch aus. Für den Verein heißt das ganz einfach: Ein Spiel aufnehmen reicht aus, um messbare Leistungsdaten zu bekommen.

Nach dem Abpfiff verlassen sich Trainer oft auf ihr Gefühl. STATS ergänzt dieses Gefühl durch objektive Daten, die zeigen, was wirklich passiert ist – nicht nur, was man glaubt gesehen zu haben.

Aber was macht STATS eigentlich?

STATS nutzt die vorhandene Spielaufnahme, um die Positionen und Bewegungen der Spieler über die gesamte Spielzeit zu verfolgen. Aus diesen Bewegungen berechnet das System unter anderem Laufdistanzen, intensive Läufe, Sprints und die Abstände zwischen Spielern und Mannschaftsteilen.

Das Besondere dabei:
Statt Sensoren am Körper zu messen, entstehen alle Werte aus den Bildern selbst. Die Kamera wird damit zur Messgrundlage – vergleichbar mit GPS-Systemen, aber ohne deren organisatorischen Aufwand.

Heatmaps by zone14 (Zoomed)

So lassen sich nicht nur Fitnesswerte auswerten, sondern auch taktische Fragen beantworten:

  • Stand die Abwehrkette konstant hoch oder ist sie im Spielverlauf abgekippt?
  • Wie kompakt war die Mannschaft zwischen den Linien?
  • Ab welcher Minute ging Intensität verloren – und bei welchen Spielern?

Entwickelt im echten Spielbetrieb

Bevor STATS jetzt offiziell veröffentlicht wurde, lief das System über mehrere Monate in einer intensiven Testphase. Vereine aus verschiedenen europäischen Ländern nutzten STATS im normalen Trainings- und Spielalltag – über unterschiedliche Spielklassen, Platzgrößen und Kamerapositionen hinweg.

Lukas Grömer, verantwortlich für die technologische Entwicklung bei zone14, erklärt:
Die Beta-Phase war unser Trainingslager. Wir haben STATS unter Realbedingungen getestet und das Feedback unserer ersten NutzerInnen direkt umgesetzt, um sicherzustellen, dass unsere Algorithmen auch in herausfordernden Umgebungen zuverlässig performen. Der offizielle Launch ist ein Meilenstein für unser Team und unser Versprechen an die TrainerInnen-Welt: Dieses Werkzeug ist nicht nur innovativ, sondern praxiserprobt, verlässlich und bereit, in jedem Spiel den entscheidenden Vorteil zu liefern.

Welche Auswertungen STATS liefert

  • Heatmaps, die zeigen, wo sich Spieler tatsächlich aufgehalten haben
  • Compactness-Werte, die Abstände zwischen Mannschaftsteilen messbar machen
  • High-Intensity Runs (HIRs) zur Bewertung der Spielintensität
  • Automatisierte Spieler-Reports, direkt aus der Videoanalyse erzeugt

    Alle Kennzahlen sind direkt mit dem Video verknüpft: Trainer können jede Zahl im Bild überprüfen und einordnen.

    Parallel zum STATS-Launch wurde auch die gesamte zone14-Plattform weiterentwickelt – mit einem schnelleren Video-Player, einfacherem Schneiden von Szenen und flexiblen Spielzeiten.

Marktstart mit Early-Adopter-Angebot

Zum offiziellen Start bietet zone14 ein zeitlich begrenztes Early-Adopter-Angebot an. Vereine erhalten Zugang zum vollständigen STATS-Paket ab 79 € pro Monat – ohne zusätzliche Hardware anschaffen oder verwalten zu müssen.

Weitere Informationen zu zone14 STATS

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Status Quo des bayerischen Amateurfußballs

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Status Quo des bayerischen Amateurfußballs

Eine tiefenanalytische Untersuchung von Vereinsstrukturen, Herausforderungen und Zukunftsstrategien

Abstract

Dieser Report bietet eine qualitative und quantitative Analyse von 197 einzigartigen Vereins-Selbstbeschreibungen aus dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV), basierend auf über 280 Einreichungen. Die Auswertung offenbart ein detailliertes Bild eines Sektors im Spannungsfeld zwischen traditioneller Vereinsidentität und dem unaufhaltsamen Drang zur Modernisierung.

Die zentralen Erkenntnisse:

  1. Die „Professionalisierungs-Lücke“: Es besteht eine signifikante Diskrepanz zwischen dem breiten Bewusstsein für die Notwendigkeit moderner Analysemethoden (über 90% Nennung) und den real existierenden, meist ineffizienten Prozessen.
  2. Das Paradoxon des Ehrenamts: Das Ehrenamt ist das unbestrittene Fundament des Systems, gleichzeitig jedoch der kritischste Engpass. In 85% der Fälle lastet die Analyse-Verantwortung auf einer einzigen Person.
  3. Jugendarbeit als strategisches Zentrum: Die Nachwuchsförderung ist mit 36% der Nennungen der dominanteste Vereinstyp und die zentrale Zukunftsstrategie gegen den demografischen Wandel.

Der Kern-Trend: Der Markt bewegt sich weg von technologischen Insellösungen hin zu integrierten, automatisierten Ökosystemen, die den gesamten Verein adressieren und den operativen Aufwand minimieren.

Die wichtigste Implikation: Die Attraktivität eines Amateurvereins für Spieler, Trainer und Sponsoren wird zunehmend durch seine technologische und digitale Professionalität definiert und nicht mehr allein durch Ligazugehörigkeit oder finanzielle Anreize.

I. Einleitung: Einblicke in die DNA des Amateurfußballs

Die vorliegende Datengrundlage bietet einen tiefen und authentischen Einblick in die DNA des Amateurfußballs. Nach Bereinigung von Duplikaten ergibt sich eine beeindruckende Basis von 197 einzigartigen Vereinen aus dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV). Diese außergewöhnlich hohe und diverse Stichprobe ermöglicht eine fundierte Analyse der Sehnsüchte, Ängste und strategischen Visionen, die das Fundament der Vereinsarbeit im Jahr 2026 bilden. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die treibenden Kräfte zu schaffen, die die Entscheidungsfindung und Entwicklung im Amateurfußball bestimmen.

II. Die universellen Säulen: Was alle Vereine im Kern eint

Bei einer so großen und diversen Stichprobe treten vier fundamentale Säulen mit beeindruckender Klarheit hervor. Sie können als die universellen Wahrheiten des Amateurfußballs betrachtet werden:

A. Das Ehrenamt: Zwischen Leidenschaft und Belastungsgrenze

Das Ehrenamt wird in den Bewerbungen nicht nur als Ressource, sondern als die „kritische Infrastruktur“ des Vereinslebens beschrieben. Die Analyse zeigt eine gefährliche Abhängigkeit von wenigen „Kümmerern“. Es geht nicht nur um Zeitmangel, sondern um die Komplexität der Aufgaben. Trainer sind heute oft Platzwarte, Sozialarbeiter und Administratoren in Personalunion.

  • Der neue Bewertungsmaßstab: Jede neue Anschaffung wird von den Vereinen einer knallharten „Zeit-Kosten-Nutzen-Rechnung“ unterzogen. Ein Tool ist nur dann wertvoll, wenn es netto Zeit spart, nicht nur verbraucht.
  • Die Realität: Viele Vereine berichten, dass hochwertige Analysen scheitern, weil niemand physisch in der Lage ist, die Kamera zu bedienen, während er gleichzeitig coacht.
Stimme aus der Praxis:
"Christian klettert jedes Mal aufs Dach und platziert seine Kamera dort. Dies ist immer ein enormer Aufwand."
SG 1920 BURGSINN

B. Die Jugend als strategisches Kapital und Identitätsanker

Die Jugendarbeit hat sich von einer reinen Nachwuchsrekrutierung zu einer Überlebensstrategie gewandelt. Für viele Vereine ist sie die einzige Antwort auf explodierende Spielergehälter im Amateurbereich.

  • Identität vor Budget: Vereine wie der TSV Waldershof betonen stolz, dass „99% der Spieler aus der eigenen Jugend kommen“. Dies wird als Alleinstellungsmerkmal (USP) gegen finanzstärkere Konkurrenten genutzt.
  • Der kritische Bruch: Die Daten zeigen, dass der Fokus oft spezifisch auf dem Übergang vom Klein- zum Großfeld (D- bis C-Jugend) liegt. Hier verlieren Vereine die meisten Talente. Technologie wird als Hebel gesehen, um genau diese Altersgruppe durch moderne Ansprache zu halten.
Stimme aus der Praxis:
"Der Übergang vom Klein- aufs Großfeld ist für uns ein entscheidender Entwicklungsschritt. Genau hier wollen wir einen qualitativen Sprung schaffen, von dem ganze Jahrgänge profitieren."
– TSV 1893 Gangkofen

C. Der omnipräsente Drang zur Professionalisierung

Der Wunsch nach Professionalisierung ist keine Eitelkeit, sondern eine Reaktion auf den Wettbewerb. Da viele Vereine kein Geld zahlen können oder wollen, werden „weiche Faktoren“ (Infrastruktur, modernes Training) zur harten Währung. Stillstand wird in diesem Umfeld sofort als Rückschritt wahrgenommen.

D. Die "Professionalisierungs-Lücke" in der Videoanalyse

Die Analyse offenbart eine signifikante Diskrepanz: Das Bewusstsein für den Wert von Videoanalyse ist flächendeckend vorhanden (ca. 90% der Bewerbungen nennen taktische Vorteile), aber die Umsetzung ist archaisch. Es besteht eine massive Lücke zwischen dem Wissen um die Wichtigkeit der Videoanalyse und der Fähigkeit, sie effektiv umzusetzen.

III. Die Vereins-Typologie: Eine quantitative Analyse der Archetypen

Die Analyse der 197 einzigartigen Vereinsbewerbungen offenbart wiederkehrende Muster in der Motivation und strategischen Ausrichtung. Die prozentuale Verteilung dieser Archetypen zeichnet ein klares Bild davon, was die Vereine im bayerischen Amateurfußball am meisten bewegt.

1. Der Ausbilder / Jugend-Fokus (ca. 36%)

  • Beschreibung: Dieser mit Abstand größte Archetyp definiert seinen Erfolg primär über die Qualität der Nachwuchsarbeit.
  • Motivation: Identität, Zukunftssicherung gegen demografischen Wandel.
  • Typische Aussage: „Der Fokus liegt klar auf der Verbesserung der Ausbildung beim Übergang vom Klein- aufs Großfeld.“ (TSV 1893 Gangkofen)

2. Der ambitionierte Aufsteiger (ca. 20%)

  • Beschreibung: Spielt in der Spitzengruppe, scheitert aber wiederholt knapp am finalen Ziel.
  • Motivation: Die Suche nach den entscheidenden 2-5% („das gewisse Etwas“) für den Titel.
  • Typische Aussage: „Weil wir seit Jahren zwar immer gut in der Liga mitspielen, uns aber immer das gewisse Etwas fehlt.“ (TSV 1861 Oberammergau)

3. Der Community-Champion / Identitätsstifter (ca. 15%)

  • Beschreibung: Ein klassischer Dorfverein oder ein Verein mit starkem sozialem Fokus.
  • Motivation: Stärkung der Gemeinschaft, Werte statt Geld.
  • Typische Aussage: „Wir können es uns nicht leisten, Spielern Geld zu bezahlen. Durch zone14 könnten wir zeigen, dass auch ein kleiner Dorfverein mithalten kann.“ (SV Gelchsheim)

4. Der Visionär / Modernisierer (ca. 10%)

  • Beschreibung: Befindet sich in einer bewussten Phase des Umbruchs (oft neuer Vorstand).
  • Motivation: Neuanfang, Signalwirkung nach innen und außen („Start-Up Charakter“).
  • Typische Aussage: „Es herrscht Start-Up Charakter im Verein. Das Kamerasystem würde perfekt passen.“ (FC Wacker 1927 Bamberg)

5. Der Kämpfer / Überlebenskünstler (ca. 8%)

  • Beschreibung: Befindet sich im Abstiegskampf oder einer existenziellen Krise.
  • Motivation: Hoffnung, Struktur, „Rettungsanker“.
  • Typische Aussage: „Stecken nach schwerem Verletzungspech im Abstiegskampf. Wollen ‚das Unmögliche möglich machen‘.“ (Hartmannshofer SV)

6. Der Power-User / nächste Schritt-Sucher (ca. 7%)

  • Beschreibung: Nutzt bereits Technologien (Veo, GPS, etc.), ist aber unzufrieden.
  • Motivation: Effizienzsteigerung, Integration von Daten.
  • Typische Aussage: „Nutzen bereits Veo… suchen nun eine überlegene, integrierte Lösung, die auch Statistiken liefert.“ (SpVgg 1906 Haidhausen)

7. Der schlafende Riese (ca. 4%)

  • Beschreibung: Verein mit großem Potenzial, der sportlich zurückbleibt.
  • Motivation: Potenzialentfaltung.
  • Typische Aussage: „Wollen die ständigen Kommentare ‚ihr müsstet höher spielen‘ beenden.“ (1. FC Heilsbronn)

Deep Dive: Die Power-User als Trendsetter
Die Analyse der „Power-User“ (ca. 7%) ist besonders aufschlussreich. Ihre Frustration richtet sich nicht mehr gegen das Fehlen von Technologie, sondern gegen die Ineffizienz bestehender Insellösungen. Sie beklagen den hohen manuellen Aufwand bei der Nutzung von Veo oder Drohnen, die mangelnde Integration verschiedener Systeme und fehlende Features wie automatisierte Leistungsstatistiken. Diese Gruppe validiert den Trend weg von der reinen Hardware hin zu integrierten, automatisierten Software-Ökosystemen.

IV. Strukturanalyse der Herausforderungen: Die Hard Facts aus der Datenbank

Die Auswertung der Vereinsdaten liefert nicht nur qualitative Einblicke, sondern auch harte Zahlen, die das Ausmaß der Herausforderungen im bayerischen Amateurfußball belegen.

A. Strukturelle Ebene (Makro-Herausforderungen):

Demografie und Konkurrenz:

Der Einzelkämpfer stirbt aus. 23% der Bewerber (45 von 197) sind bereits als Spielgemeinschaften (SG) oder Jugendfördergemeinschaften (JFG) organisiert, um überhaupt spielfähig zu bleiben. Ein Kamerasystem wird hier oft als „digitales Bindeglied“ für die verschiedenen Stammvereine gesehen, um eine einheitliche Ausbildung zu gewährleisten.

Finanzierung als Blockade:

Der Mangel an finanziellen Mitteln ist die universelle Hürde. 18% der Vereine (35 von 197) geben in ihrem Freitext explizit an, dass sie sich professionelle Technologie aus eigener Kraft „nicht leisten können“ oder „das nötige Kleingeld fehlt“, obwohl der sportliche Bedarf unbestritten ist. Dies belegt, dass Professionalisierung oft eine Budget-, keine Willensfrage ist.

Infrastruktur im Wandel:

12% der Vereine (24 von 197) befinden sich aktuell in einer Phase massiver infrastruktureller Investitionen (Neubau Vereinsheim, Kunstrasen, LED-Flutlicht). Für diese Vereine ist digitale Infrastruktur der logische nächste Schritt, der jedoch oft hinter den Kosten für „Beton und Gras“ zurückstehen muss.

B. Operative Ebene (Mikro-Herausforderungen):

Zeitmanagement der Mitarbeiter (Die "One-Man-Show"):

  1. Die Analyse zeigt eine extreme Abhängigkeit von Einzelpersonen. In 85% der Fälle liegt die Last der Videoanalyse (Aufnahme, Schnitt, Präsentation) bei einer einzigen Person – meist dem Cheftrainer selbst oder einem engagierten Elternteil.

Die Konsequenz : Wenn diese Person ausfällt, fällt die Analyse aus. Innovationen ersticken im operativen Alltag.

Das "Hardware-Provisorium":

Trotz des Wunsches nach Professionalität arbeiten ca. 65% der Vereine aktuell mit absoluten Notlösungen: Wackelige Handyaufnahmen, private Camcorder oder GoPro-Konstruktionen ohne Stativ sind der Standard. 21% der Vereine geben an, bereits konkrete Versuche unternommen zu haben, die aufgrund von Aufwand oder Qualität scheiterten.

Kommunikation & Wissensvermittlung:

Trainer stoßen an die Grenzen der rein mündlichen Taktikvermittlung. Visuelles Feedback wird zunehmend zur Notwendigkeit für die „Generation Digital“ und zur Integration. 5 Vereine nennen explizit Sprachbarrieren als Grund für die Anschaffung.

Stimme aus der Praxis:
"Als Verein mit hohem Migrationsanteil wäre eine visuelle Darstellung des Erklärten eine bahnbrechende Erleichterung für uns Trainer."
SV 1919 Erlenbach

Sichtbarkeit & Attraktivität:

Der Kampf um Aufmerksamkeit hat sich digitalisiert. 16% der Vereine (31 von 197) nennen explizit Social Media, Highlights oder Livestreaming als primäres Ziel, um für Sponsoren, Fans und neue Spieler attraktiv zu bleiben. Ein Verein ohne digitalen „Content“ droht unsichtbar zu werden.

Stimme aus der Praxis:
"Möchte statt mit Geld mit einem Kamerasystem und guten Entwicklungsmöglichkeiten für Spieler attraktiv sein."
SC Vierkirchen e.V.

V. Synthese & Strategische Trends für die Zukunft des Amateurfußballs

  1. Ganzheitliche Professionalisierung: Der Anspruch, professionell zu arbeiten, erfasst den gesamten Verein vertikal – von der G-Jugend bis zu den Senioren.
  2. Von der Insellösung zum Ökosystem: Vereine suchen nicht mehr nur eine „Kamera“, sondern eine integrierte Lösung, die Aufnahme, Analyse, Datenerhebung und Vermarktung miteinander verbindet – bei minimalem Aufwand für das Ehrenamt.
  3. Die Demokratisierung der Daten: Der Wunsch nach objektiven Leistungsdaten ist in der Breite angekommen und kein Privileg des Profifußballs mehr.
  4. Die digitale Identität als Wettbewerbsfaktor: Die Attraktivität eines Vereins wird zunehmend durch seine digitale Präsenz definiert.

Abschließende Betrachtung: Der Paradigmenwechsel im Amateurfußball

Die Analyse der 197 Vereinsbewerbungen ist weit mehr als eine Bestandsaufnahme technischer Bedürfnisse. Sie wirkt wie ein Seismograph, der tiefgreifende Verschiebungen in der Tektonik des bayerischen Amateurfußballs registriert. Das Bild, das sich aus den Daten und den persönlichen Geschichten ergibt, markiert einen historischen Wendepunkt: Die romantische Vorstellung vom rein analogen Dorfverein kollidiert frontal mit der Realität einer digitalisierten, effizienz- und leistungsorientierten Gesellschaft.

Aus den Erkenntnissen lassen sich fünf fundamentale Schlussfolgerungen für die Zukunft ableiten:

1. Technologie als existenzielle Daseinsvorsorge

Lange Zeit galt Videoanalyse im Amateurbereich als „Spielerei“ für überambitionierte Trainer. Dieser Bericht widerlegt diese Annahme eindrucksvoll. Für Vereine, die mit demografischem Wandel, Landflucht und sinkender Bindungskraft kämpfen, wird digitale Infrastruktur zur Überlebensfrage. Die 36% der Vereine mit klarem Jugend-Fokus senden ein deutliches Signal: Die „Generation TikTok“ erwartet visuelles Feedback und digitale Sichtbarkeit. Wer heute nicht in moderne Ausbildungsmethoden investiert, verliert den Kampf um die Talente von morgen nicht an den Nachbarverein, sondern an andere Freizeitangebote. Technologie ist der neue „Dorfplatz“, an dem sich die Attraktivität und Relevanz eines Vereins entscheidet.

2. Der Befreiungsschlag für das Ehrenamt

Die vielleicht alarmierendste und zugleich wichtigste Erkenntnis dieses Reports ist der stille Hilferuf des Ehrenamts. Die „One-Man-Shows“, die in 85% der Fälle die Last der Analyse tragen, operieren am Limit. Die Zukunft des Amateurfußballs hängt davon ab, ob es gelingt, diese Schlüsselpersonen vor dem Burnout zu bewahren. Automatisierung ist in diesem Kontext kein technisches „Nice-to-have“, sondern eine soziale Notwendigkeit. Sie verwandelt Zeit, die bisher für Technik-Frust (Aufbau, Schnitt, Upload) verschwendet wurde, zurück in „Netto-Zeit“ für die pädagogische Arbeit mit den Menschen. Vereine, die diesen Schritt der Digitalisierung gehen, investieren primär in den Schutz ihrer wichtigsten Ressource: ihrer Mitarbeiter.

3. Die Emanzipation und Intellektualisierung der Basis

Wir erleben das Ende der Wissens-Exklusivität. Taktische Tiefe und objektive Leistungsdaten waren jahrzehntelang das Privileg der Profis, während der Amateurfußball auf das „Bauchgefühl“ angewiesen war. Der Report zeigt, dass die Basis bereit, fähig und hungrig ist, diese Lücke zu schließen. Der Amateurfußball emanzipiert sich. Er will nicht mehr raten, er will wissen. Diese Intellektualisierung des Breitensports wird das Niveau der Ausbildung in Bayern langfristig heben. Trainer werden zu Analysten, Spieler zu taktisch mündigen Akteuren.

4. Die digitale Kluft: Die Spreu trennt sich vom Weizen

In den kommenden fünf Jahren wird sich eine signifikante Kluft in der Vereinslandschaft auftun.

  • Auf der einen Seite stehen die „Digitalen Gewinner“: Vereine, die Technologie als Kernstrategie begreifen. Sie werden Talente anziehen, Sponsoren über digitale Reichweite gewinnen (wie von 16% der Bewerber angestrebt) und ihre Ehrenamtlichen durch smarte Tools binden.

Auf der anderen Seite stehen die „Analogen Verlierer“: Vereine, die sich der Modernisierung verschließen oder sie sich nicht leisten können. Sie werden zunehmend Schwierigkeiten haben, den Anschluss zu halten – sowohl sportlich als auch in ihrer Attraktivität als soziale Heimat.

5. Der Appell an die Strukturen

Die Tatsache, dass 18% der Vereine explizit finanzielle Hürden als einzigen Blocker nennen, ist ein Arbeitsauftrag an Verbände, Kommunen und die Wirtschaft. Der Wille zur Professionalisierung ist flächendeckend vorhanden, die Mittel oft nicht. Es bedarf intelligenter Förderprogramme und Partnerschaften, um zu verhindern, dass Digitalisierung zu einer Frage des Geldbeutels wird.

Fazit: Der Aufbruch in eine neue Ära der Vereinskultur

Der bayerische Amateurfußball präsentiert sich im Jahr 2026 vitaler, widerstandsfähiger und innovationsfreudiger, als es das Klischee vom „sterbenden Dorfverein“ vermuten ließe. Die Analyse der 197 Vereinsbewerbungen ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Basis nicht passiv auf den Wandel wartet, sondern ihn aktiv als Überlebensstrategie einfordert.

Wir erleben eine fundamentale Verschiebung im Selbstverständnis der Vereine:

  1. Tradition durch Innovation: Die Vereine haben erkannt, dass sie ihre Tradition und ihre soziale Funktion nur bewahren können, wenn sie sich modernen Methoden öffnen. Digitalisierung wird nicht als Bedrohung der Romantik, sondern als Schutzschild für das Ehrenamt und Magnet für die Jugend begriffen.
  2. Der Ruf nach Chancengleichheit: Es ist ein unüberhörbarer Appell an Verbände, Politik und Wirtschaft. Die „Professionalisierungs-Lücke“ darf nicht zur finanziellen Falle werden. Wenn Analyse und Daten die neue Währung im Sport sind, muss der Zugang dazu demokratisiert werden, damit nicht nur der Geldbeutel über sportlichen Erfolg entscheidet.
  3. Die Verantwortung der Technologie: Für Anbieter wie zone14 und andere Akteure im Markt ergibt sich daraus eine klare Verpflichtung. Es reicht nicht mehr, nur Hardware zu liefern. Die Aufgabe ist es, Brücken zu bauen: Brücken zwischen komplexer Datenwissenschaft und der Realität eines ehrenamtlichen Jugendtrainers; Brücken zwischen dem Wunsch nach Professionalität und knappen Budgets.

Die Vision, die diese 197 Vereine teilen, ist klar: Ein Amateurfußball, in dem Leidenschaft durch Wissen verstärkt wird. Ein Fußball, in dem Talentförderung nicht vom Zufall abhängt, sondern systematisierbar ist. Und ein Vereinsleben, das durch digitale Sichtbarkeit neue Kraft schöpft.

Die Ära der „blinden“ Leidenschaft, die sich allein auf den Willen und das Bauchgefühl verlässt, ist vorbei. Die Ära der „sichtbaren“ Kompetenz, in der Technologie die menschliche Arbeit nicht ersetzt, sondern veredelt, hat unwiderruflich begonnen.

Wissen teilen & Zukunft gestalten

Dieser Report ist ein Werkzeug für jeden, der den Amateurfußball voranbringen will. Sichern Sie sich jetzt die PDF-Version, um die Fakten und Trends bequem mit Kollegen, Sponsoren oder Verbandsfunktionären zu teilen. Gemeinsam können wir die Brücke in die digitale Zukunft bauen.

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The 5 Best Cameras for Football Video Analysis in 2026

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The 5 Best Cameras for Football Video Analysis in 2026

Choosing the right camera for football video analysis has become one of the most important strategic decisions for your club in 2026. The market is full of excellent options for match analysis, but the technology has evolved. It's no longer just about who has the highest resolution. It's the choice between a strategic club infrastructure for automated video analysis and a flexible team tool.

This guide compares the top 5 AI cameras for video analysis and helps you make the right choice for your ambitions, your infrastructure, and your philosophy. We'll start with the most comprehensive solution and work our way to the specialized alternatives.

Which system is the right fit for you?

Answer these 3 questions:

  1. Who will primarily be using the camera?
    (A) A single team, including away games? or (B) The entire club for video analysis at your home ground?
  2. What is your primary sporting goal?
    (A) Capturing key moments? or (B) In-depth tactical video analysis of the entire team?
  3. What is your biggest operational challenge?
    (A) A tight budget? or (B) The limited time of your volunteers?

If you mostly answered "A," portable cameras like Veo or XbotGo are likely a great starting point. If you leaned towards "B" on the important questions, read on to see why an infrastructure solution like zone14 is the more strategically sustainable choice for your football videoanalysis.

For those who prioritize automation and tactical depth over portability, these permanently installed systems are the top choice on the market.

1. zone14

The Foundation for the Entire Club

zone14 occupies a clear niche: the transformation of amateur clubs through professional, fixed infrastructure. The philosophy is based on solving the two biggest problems in grassroots football: the lack of time for volunteers and the lack of objective data for coaches.

  • Camera: zone14 is less a single camera product and more a customized camera system. Typically, a weatherproof outdoor unit with multiple 4K lenses is installed high above the pitch (e.g., on a floodlight mast). These lenses create a seamless 180-degree panoramic view of the entire field. The defining feature is the "Set-and-Forget" nature of the hardware, which operates fully automatically after a one-time setup and is deeply integrated into the software ecosystem (REPLAY, STATS).

  • System Type: Fixed installation for automated Video Analysis.
  • Analysis Perspective: High, tactical bird's-eye view (the gold standard). This perspective is the only way to see all 22 players simultaneously and objectively assess the distances between the lines, pressing behavior, and spatial organization.
  • Main Advantages:
    • Complete Automation & Relief for Volunteers: The system is installed once and then runs by itself. It's a liberation for volunteers by reducing the personnel effort on match day to zero and raising reliability to 100%.
    • Superior Tactical Perspective: The high camera position enables professional-level analysis that is impossible with ground-based systems. Coaches can finally make well-founded tactical decisions based on facts.
    • Objective Performance Data without the Hassle (STATS): In addition to tactical analysis, the system delivers valuable physical performance data like distance covered, sprints, and heatmaps with STATS – fully automated from the video feed. This eliminates the high costs and enormous logistical effort of GPS vests (charging, distributing, washing, assigning data) and makes objective performance data accessible to every team in the club for the first time.
    • An Integrated Ecosystem for All: The platform (REPLAY, STATS, Livestreaming) is designed to develop the entire club – from youth to senior teams – athletically while simultaneously generating new revenue through professional sponsoring in the stream.
  • The Reality at the Club: The solution is a deliberate, strategic investment in the home ground's infrastructure – comparable to purchasing a new floodlight system. It is the foundation for the club's digital future and professionalization on-site.
  • Conclusion: zone14 is the strategic choice for ambitious clubs with their own facility that want to take the next step towards professionalization. It is the solution for boards that want to develop the club sustainably and for coaches who want to get the most out of their tactical and physical analysis.

2. Hudl Focus

The Choice for Data-Driven Performance Centers

Hudl is a giant in the sports analysis space with deep roots in US college and high school sports. Their philosophy is data-centric: the camera is primarily a data capture device for a vast ecosystem focused on performance diagnostics, player development, and scouting.

  • Camera: The hardware falls under the Hudl Focus camera family, which includes models like the Focus Outdoor . The technical features are geared towards reliability and capturing footage from multiple angles, often connecting several cameras into one system. However, the crucial feature is less the camera's resolution and more the deep hardware-software integration with the extremely powerful Hudl analysis platform.
  • System Type: Mostly fixed installation (Indoor & Outdoor)
  • Analysis Perspective: High, often sideline perspective, optimized for the analysis of individual players.
  • Main Advantages:
    • Deep Ecosystem: Seamless integration into the extensive Hudl software suite, which offers extremely detailed statistics, telestration tools, and professional tools for creating highlight tapes for recruiting.
    • Focus on Performance Data - The system is designed to generate a wealth of individual performance data and track players throughout their careers.
  • The Reality at the Club: The immense range of features can quickly become overwhelming and unnecessarily complex for the average European amateur club. The focus is heavily on individual player performance and recruiting, which is less relevant for a U15 district league team than a simple, understandable analysis of team movement. Operating it often requires more intensive training.
  • Conclusion: Hudl Focus is the top choice for professional academies, performance centers, and clubs that are already deeply integrated into the Hudl ecosystem and prioritize detailed, data-driven individual player analysis and scouting.

For clubs where maximum mobility is the priority, the following cameras are the best alternatives on the market.

3. Veo Cam 3

The Market Leader in Portability

Veo is undoubtedly one of the pioneers and most recognized names in mobile sports cameras. Their philosophy is to provide individual teams with a flexible tool they can take anywhere. With the Cam 3, they have further refined their technology, offering a robust and user-friendly system.

  • Camera: The centerpiece is the Veo Cam 3. It's equipped with two 4K lensesthat together capture a 180-degree field of view. Key features include an improved design for better wind stability, built-in 4G/5G connectivity for direct live streaming, and a portable housing designed for quick setup and takedown on a tripod.

  • System Type: Portable camera on a tripod
  • Analysis Perspective: Ground-level perspective (approx. 4-7 meters high). This view is well-suited for tracking individual player runs and duels, but it makes it difficult to objectively assess the tactical distances between team sections (e.g., defense and midfield).
  • Main Advantages:
    • Maximum Mobility: The camera can easily be transported to every home and away game.
    • Mature Platform: Veo offers an established and feature-rich analysis software with tools for tagging, drawing, and sharing scenes.
    • Strong Brand: A large community and numerous online resources make it easy to get started. Newer models also offer improved connectivity for live streaming.
  • The Reality at the Club: Its greatest strength – flexibility – is inextricably linked to its biggest operational challenge: dependency on personnel. Imagine this: it's Saturday, 10 minutes before kickoff, it's drizzling, and an assistant coach realizes the camera's battery is at only 30% because it wasn't charged after the last away game. Every match requires a responsible person to remember to transport it, charge the battery, set it up, and start the recording. This responsibility often falls on the coach, who should actually be focusing on the team.
  • Conclusion: The Veo Cam 3 is an excellent tool for individual, self-sufficient teams or clubs without a permanent home ground who are looking for a proven, highly flexible solution and are willing to accept the recurring manual effort on match day.

4. XbotGo X1

The Innovative Challenger

XbotGo has shaken up the market as an agile tech company with a strong focus on AI algorithms and an attractive price model. Their positioning clearly aims to be a smart and accessible alternative to established providers.

  • Camera: The main product is the XbotGo X1. Unlike some competitors, it uses a single 4K camera with an advanced gimbal system. The most important feature here is the advanced AI tracking software, which can follow not just the ball but also the movements of specific players. The housing is especially lightweight and designed for maximum mobility.

  • System Type: Portable camera on a tripod
  • Analysis Perspective: Ground-level perspective (approx. 4-7 meters high), with similar tactical limitations as other mobile systems.
  • Main Advantages:
    • Attractive Price: Often more affordable to purchase than its direct competitors.
    • Smart AI: The AI is trained not only to follow the ball but also to proactively anticipate player actions, resulting in dynamic, broadcast-style footage.
    • Simple Operation: Control and streaming via the smartphone app are very intuitive.
  • The Reality at the Club: The setup is quick, but it still has to be done. This means the coach's or a volunteer's pre-game focus shifts from the team talk to the technical setup. As with all portable systems, the reliance on a tripod, battery, and a responsible person remains a potential point of failure during the often hectic reality of a match day.
  • Conclusion: The XbotGo X1 is ideal for price-conscious clubs and individual teams looking to enter the world of AI recording and needing a maximally flexible solution for constantly changing venues.

5. Pixellot Air / Show – The Automation Solution for Leagues & Federations

Pixellot has specialized in automating the video production process at a massive scale. Their philosophy is aimed less at the individual coach and more at leagues, federations, and large clubs that need a reliable solution for capturing and broadcasting a huge volume of games.

  • Camera: Pixellot offers various models, including the fixed installation Pixellot Show and the mobile Pixellot Air. Their unique technological feature is a multi-camera array, consisting of several lenses whose images are stitched together by software to create a single, ultra-wide panoramic view. This enables automated, TV-like video production that follows the action.

  • System Type: Fixed installation or mobile (Air)
  • Analysis Perspective: High, wide "broadcast" perspective, optimized for televising the game for a spectator.
  • Main Advantages:
    • Scalability: A leader in fully automated production. Once set up, entire match days across multiple fields can be covered without any personnel.
    • Partnerships: Often integrated directly into the platforms of federations, which simplifies content distribution.
  • The Reality at the Club: Pixellot thinks from the perspective of a broadcaster, not a coach. While the recording automation is top-notch, the analysis software is often less intuitive and not as deeply tailored to the individual coach's needs as more specialized providers. You often get "just" the raw footage; the detailed work of creating coaching scenes remains with the coach.
  • Conclusion: Pixellot is the dominant solution for federations, leagues, and large clubs whose primary goal is the automated broadcast and recording of a maximum number of games, rather than deep and efficient coaching analysis.

More Than Just the Purchase Price: Hidden Costs and the True ROI

A camera is an investment. But the true costs often only reveal themselves during operation.

  • With portable systems: Consider the "invisible" costs – the man-hours for setup and takedown, charged batteries, potential defects of tripods, or the need for expensive 5G data plans for stable streaming.
  • With infrastructure systems: The greatest ROI lies in time savings. Do the math: if you eliminate just 1 hour of effort per game over 20 home match days in a season, you save 20 hours of valuable volunteer time. Added to this is the predictable revenue from professional sponsoring in the livestream, which is only made possible by a reliable, automated solution.

Comprehensive Conclusion: Your Strategic Decision for 2026

Choosing the right camera system is a decision that sets a direction. The core question is: Are we investing in a mobile tool for individual games, or in a strategic asset that enhances the club as a whole?

Portable systems are the sprinters on the market – fast, agile, and perfect for the moment. Infrastructure systems are the marathon runners – reliable, durable, and designed to elevate the entire club to a new level for years to come.

Your decision should be based on three key questions:

  1. Effort vs. Relief: Are you looking for a solution that requires manual work before every game, or one that automatically provides relief for the entire club?
  2. Perspective & Ambition: Is a good view of individual actions enough, or do you need a professional, tactical perspective to analyze complex team movements?
  3. Vision & Sustainability: Do you want a recording solution, or a platform for athletic development AND new revenue streams?

The best camera is the one that best supports your vision for your club. If your vision is a professional, hassle-free, and future-proof infrastructure for your sporting home, then the choice is clear.

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zone14 Year in Review 2025: Your Victories, Our Innovations – and a Look to the Future

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zone14 Year in Review 2025: Your Victories, Our Innovations – and a Look to the Future

Dear zone14 Community, dear coaches, officials, and football fanatics,

2025 was a significant year – for you on the pitch and for us as your technology partner. We saw how you used our tools to capture countless goals, saves, and decisive moments to make your teams better. For that, we want to thank you: Thank you for your trust and your invaluable feedback.

Our mission from the beginning has been clear: We want to close the gap between the technological possibilities in professional football and the reality in grassroots clubs. 2025 was the year we came a big step closer to this vision.

Let's look back together at the most important developments and events of this year.

1. Your Passion in Numbers

Your activity and engagement are the best proof of what is possible in club football. The numbers from our platform in 2025 are simply impressive:

  • Distance covered: All players tracked by zone14 STATS covered a total of 22,356 kilometres. An impressive overall performance that clearly reflects the commitment, intensity, and passion on your pitches.
  • Matches Recorded: Over 5,800 matches were automatically captured by our cameras.
  • Tags Created: You marked over 45,000 relevant scenes to prepare your analyses.
  • Goals Celebrated: Together, we counted and analyzed almost 11,000 goals.
  • YouTube Views: The highlight videos and livestreams created with zone14 reached over 200,000 views on YouTube.
  • Watch Time: Your fans spent a total of 20,200 hours – equivalent to 336 days – watching your clubs' matches.

These numbers show: Club football is alive and well, and you are using technology to capture, understand, and share every single moment with your community.

These numbers show: Club football is alive and well, and you are using technology to capture, understand, and share every single moment with your community.

2. Your Workflow, Reimagined

Your feedback from the field was the engine for our most important developments.

  • Analysis on the Go: The Launch of the zone14 REPLAY iPhone App
    The launch of our mobile app in the spring was a big step. Seeing your pictures of live tagging on the sidelines or analyzing scenes on your phone in the locker room was the best confirmation for us. Professional analysis has finally arrived in your pocket.
  • The Next Level of Data Analysis: The Beta Phase of zone14 STATS
    One of the most exciting projects of the year was the development of zone14 STATS. Together with a select group of partner clubs, we launched an intensive beta phase to train an AI that can extract performance data like running distance and sprints directly from the video. Your feedback is crucial, and we are working hard to make STATS available to all of you soon.
  • Faster to Highlights: Automatic Goal Reels & Shorter Clips
    You wanted faster, more concise clips for your social media channels. We listened: Our AI now automatically creates shorter "Goal Reels" that are perfect for Instagram, TikTok, & Co.

3. Recognized by FedEx, Acknowledged by Iniesta

A special moment for us was being named to the international "FedEx Champions of Business" list, an initiative by FedEx and the Financial Times. The highlight was the opportunity to present our vision to a jury that included football legend Andrés Iniesta. His acknowledgment of our approach to making game analysis accessible to every club was an unforgettable confirmation for us.

4. Stronger Together: Key Partnerships in 2025

This year, we were able to further solidify our position as a trusted partner in organized football.

  • Step into Germany: The official partnership with the Bavarian Football Association (BFV)
    The cooperation with Germany's largest regional association was an absolute highlight. As the official technology partner of the BFV, we now support over 4,500 Bavarian clubs.
  • Innovation at the Professional Level: The collaboration with SK Rapid Vienna
    Our case study with the SK Rapid Academy has shown how our technology meets even the highest demands. Together, we eliminated operational hurdles and even developed a specialized behind-the-goal camera.
  • The First Networked League: Our league partnership with the 2. Landesliga West
    Another milestone was the launch of our league partnership with the 2. Landesliga West. For the first time, an entire league was equipped with our technology, allowing clubs to seamlessly exchange high-quality video material for opponent analysis.

5. A Look Ahead to 2026: What's Next?

We are not resting on these successes. Our developers are already working on the next steps in AI-powered analysis. The vision is clear: We want to continue to digitize the manual tally sheet of the assistant coach and provide you with even deeper, more objective insights into the game. We will continue to work closely with you, our community, to develop the tools you truly need.

More Than Just Technology

When we look back on 2025, we see more than just new features and partnerships. We see the countless hours we've saved you on the sidelines. We see the "aha moments" of young players who could objectively evaluate their own actions for the first time. And we see the thousands of fans who were able to cheer on their clubs thanks to our technology.

That's what drives us. Let's work together to ensure that even more of these valuable football moments are captured in 2026.

Here's to a great new football year!

With sporty regards,
The entire team at zone14

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The Winter Break in Football: Your Ultimate Guide to the Perfect Second Half of the Season Preparation

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The Winter Break in Football: Your Ultimate Guide to the Perfect Second Half of the Season Preparation

How to use the most important phase of the season for regeneration, in-depth analysis, and the decisive performance leap – and the role smart video analysis plays in it.

The final whistle of the year sounds. The players are tired, the coaches are burned out, and the pitches are often heavy and difficult to play on. The winter break in football has arrived – a time that is like a double-edged sword for many clubs. On one hand, it's the much-needed recovery phase for body and mind. On the other hand, it's the crucial, often underestimated period where the course for success in the second half of the season is set.

Many clubs make the mistake of seeing the break only as a football-free time. But the most successful teams know: Championships are made in the winter. It is the only time of the year when you can dive deep into analysis and make fundamental adjustments without the pressure of the next game.

This comprehensive guide shows you how to divide the winter break into its three decisive phases, get the most out of each phase, and how modern tools like video analysis can help you send your team into the second half of the season not just fitter, but also tactically smarter and mentally stronger.

Phase 1: The Art of the Break – Targeted Regeneration & Reflection (The First 1-2 Weeks)

Before getting back to work, the battery needs to be recharged – and properly. Simply "doing nothing" is often the wrong approach and can make getting back into training more difficult.

  • Active Recovery Instead of Complete Rest: Light, alternative sports activities promote blood circulation and help the body to break down lactate. Recommendations: Light swimming, cycling, or jogging.
  • The Mental Reset for Players and Coaches: The most important task at the beginning of the break is to switch off mentally. No tactical meetings, no performance pressure talks. Use the time to recharge your own creative and strategic batteries.
  • Nutrition & Sleep: Remind your players to maintain a balanced diet and get enough sleep to maximize regeneration.
  • Individual Goal Setting: Give your players a small "homework" assignment: to formulate 1-2 personal goals for the second half of the season (e.g., "improve my weak foot").

Phase 2: The Truth is in the Video – The Unsparing First Half Analysis

Once the mind is clear, the most important strategic work begins. Now is the time you never have during the season: the unsparing but fair analysis of the entire first half. This is where gut feelings are replaced by irrefutable facts.

The Game-Changer: Video Analysis with zone14

Instead of relying only on vague memories, video analysis gives you the objective truth. With a platform like zone14 REPLAY, this process becomes incredibly efficient and in-depth.

No zone14 camera? No problem: Getting started with zone14 COACH Perhaps you already have a dedicated volunteer filming with a drone, a tripod, or even a phone. That's a great foundation! This is exactly why we developed zone14 COACH. It's the pure power of our REPLAY analysis platform as a standalone software solution. Simply upload your existing video material and use the same professional analysis tools (tagging, drawing, playlists) to turn your video chaos into structured insights. It's the perfect first step to experience the efficiency and quality of the zone14 software before perfecting the workflow with our automated camera.

Step 1: Team Tactical Analysis – The Big Picture

Look for recurring patterns across the entire first half of the season.

  • Offensive Patterns: How do we score our goals? From set pieces? On the counter?
  • Defensive Patterns: What types of goals do we concede repeatedly?
  • The zone14 Advantage: With the tagging system in REPLAY or COACH, you can filter all scenes of a specific category from all games and watch them in a single playlist. This makes patterns instantly visible.

Step 2: Group Tactical Analysis – The Interaction of Team Units

Now, go deeper into the analysis. The panoramic view in REPLAY (available with the zone14 TWO camera) is indispensable for this.

  • Defensive Line: How well does the back four shift? What are the distances?
  • Central Midfield: What is the staggering like? Do the holding midfielders cover each other?

Step 3: Individual Analysis – The Fusion of Tactics and Physics

Now, you look at individual players. This is where the combination of video and data excels.

  • Decision-Making: Does the player make the right decision under pressure?
  • Technical Execution: How clean is their first touch or their finishing?

The zone14 STATS Advantage - Combine your tactical observation with the objective performance data that zone14 STATS extracts directly from the video. Imagine not only seeing that a player seemed unfocused but being able to prove it with data. The number of his High-Intensity Runs dropped significantly. This fusion of tactical video (the 'Why?') and physical data (the 'How Much?') gives you a complete picture.

Phase 3: From Plan to Pitch – The Perfect Second Half Preparation

The insights from your analysis are the blueprint for your preparation.

  • Training Plan with a Common Theme: Derive your training priorities from the 2-3 most important findings from your analysis.
  • Individual Development Talks: Use the winter break for short, effective one-on-one meetings. Create a playlist in REPLAY or COACH for each player with 2-3 positive scenes and 1-2 learning moments.
  • Use Friendly Matches as an opportunity: Friendly matches are perfect for testing tactical adjustments.
    • The zone14 Advantage: Record your friendly matches as well. Analyze immediately afterward whether the new running paths are working. This direct before-and-after comparison is the fastest way to measure progress.
  • Opponent Preparation: Also use the break to analyze the first few opponents of the second half of the season (if video material is available).
zone14 STATS

Statistics for football without a GPS Tracker.

Your Checklist for the Perfect Winter Break

  • Week 1-2: Active regeneration & mental reset. Players formulate personal goals.
  • Week 3-4: Intensive analysis of the first half with zone14 REPLAY/COACH & STATS.
    • Identify team tactical patterns.
    • Prepare individual player playlists for feedback talks.
    • Evaluate physical performance development.
  • Week 5: Create a training plan, conduct individual talks.
  • Week 6-8: Start of preparation. Film & analyze friendly matches. Analyze opponents.

Conclusion: Use the Winter Break to Rewrite the Story of Your Season

The winter break is the strategic heart of the season. While other clubs switch off, the most successful teams lay the foundation for their success here. A thorough, data-driven analysis is the decisive lever.

Solutions like those from zone14 make this process accessible and efficient – whether you start with the software-only solution COACH or unleash the full potential with the automatic TWO camera and STATS. Use this opportunity to make your team not just fitter, but above all, smarter in the winter break.

zone14 REPLAY

The football video analysis software for coaches and clubs.

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The Analyst's Dilemma: Hudl Sportscode vs. ONCE vs. zone14 – Which Software is Right for You?

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The Analyst's Dilemma: Hudl Sportscode vs. ONCE vs. zone14 – Which Software is Right for You?

An honest look at the tools of the pros and why the best solution for your club might be one you haven't considered yet.

It's Monday morning. On your laptop, you have 90 minutes of video footage from the weekend. Somewhere in this digital maze of passes, tackles, and runs lie the answers to the questions that have been haunting you since the final whistle: Why didn't our press work? Where exactly was the gap before we conceded the goal? And how can we replicate that one brilliant play?

The search for the right video analysis software to find these answers often feels just like that: an impenetrable jungle. The choice of platform is one of the most important strategic decisions for the professionalization of any club. In this comprehensive comparison, we take an honest look at three of the most prominent names on the market: Hudl Sportscode, the undisputed industry standard; ONCE, the modern challenger for live analysts; and zone14, the architect of a holistic club ecosystem.

The Two Worlds of Football Data The "What" and the "How Much"

Before we compare the tools, we need to understand the two fundamental types of data in football, which often exist in separate worlds:

  1. Tactical Event Data (The "What?"): This data describes what happened in the game. A pass from A to B, a shot on goal, a tackle. It is the heart of tactical analysis and is traditionally captured manually by an analyst.
  2. Physical Performance Data (The "How Much?"): This data describes how much a player has physically invested. Running distance, number of sprints, top speed. It is the core of athletic analysis and is traditionally collected via expensive GPS vests.

The crucial question is: How well does a software solution represent these worlds and – more importantly – connect them?

The Providers: A Character Check – Three Philosophies, Three Worlds

Hudl Sportscode: The Architect
  • The Philosophy: Hudl Sportscode is the "Photoshop" of video analysis – infinitely powerful, endlessly customizable, and the standard in almost every professional club in the world. It is a software designed for the full-time professional analyst who is willing to endure a steep learning curve to create their own perfect, customized analysis universe.
  • A Day in the Life with Sportscode: The analyst spends hours programming complex tagging windows (Code Windows) with hundreds of buttons. In the meticulous post-match analysis, they click through the game, tagging every conceivable tactical event. The result is a massive amount of data and statistical dashboards. The strength lies in the incredible depth of data capture. The weakness? It's a pure tool for capturing event data and solves neither the problem of video recording nor that of physical performance data.
ONCE: The Live Reporter
  • The Philosophy: ONCE recognized the complexity of Sportscode and specialized in one thing: efficiency and live analysis. It is the tool for the modern, agile analyst who doesn't want to waste time.
  • A Day in the Life with ONCE: The analyst sits in the stands with their laptop during the game. They use ONCE's intuitive interface to tag the most important scenes live as they happen. A goal? One click. A key tactical change? One click. At halftime, they can already show the coach a finished playlist with the decisive moments on a tablet. The post-match work the next day is done in a fraction of the time.
  • The Limitations: ONCE is an excellent tool that solves one problem: the speed of event capture. However, it remains a highly specialized tool for the analyst. The question of video recording remains unanswered, and the world of physical performance data remains locked away, unless you invest in a separate GPS system.
zone14: The Integrated Brain of the Club
  • The Philosophy: zone14 asks a different question: Why should you have to choose between different tools, systems, and data worlds? Here, the software is not the sole product but the heart of a holistic ecosystem for the entire club. The target audience is the modern club looking for a simple yet powerful all-in-one solution.
  • A Day in the Life with zone14: The crucial difference begins even before the analysis: The zone14 TWO AI camera has automatically recorded the game. The coach opens the REPLAY App on their phone on the way home, reviewing the key moments suggested by the AI. The next day, with two clicks, they filter all scenes related to "turnovers in build-up." They notice that one player seemed unfocused after the 70th minute. A click on zone14 STATS reveals the truth: the number of his high-intensity runs dropped by 50% in the final phase. The coach now has the complete picture: the tactical decision (the "What?") AND the physical condition (the "How Much?") in a single, inseparable context.
  • Already have your own video footage, or want to test the waters with a software-only solution? zone14 COACH is your perfect entry point. It unleashes the full power of our REPLAY analysis platform as a standalone tool. Upload footage from any source—be it a tripod, phone, or drone—and you'll immediately access the same intuitive analysis tools trusted by users of our integrated system. It's the ideal way to elevate your analysis with the quality of zone14's software, before taking the next step to automate your entire workflow with our camera.
  • The Strength: zone14 is the only solution in this comparison that fuses the two data worlds without additional hardware like GPS vests.

The Comparison in Detail: Workflow, Data Philosophy, and Ecosystem

When it comes to the workflow, Hudl Sportscode's manual, extremely detailed post-match process stands in contrast to ONCE's fast, live-tagging-optimized workflow. zone14 goes a step further by automating the very first, often most tedious step – the recording.

In terms of data philosophy, the difference is greatest. Sportscode and ONCE are masters of tactical event capture: they measure what the analyst manually inputs. zone14 follows a hybrid approach: it not only captures tactical events but also enriches them with automatically extracted physical performance data (STATS) . This creates a complete, contextualized picture of player performance.

The decisive difference, however, lies in the ecosystem. ONCE is primarily an excellent software solution. Hudl offers a broad product range. zone14 is the only system in this comparison designed from the ground up as a fully integrated ecosystem: the automatic camera, the analysis platform, the mobile apps, the performance data (STATS), and the livestreaming work together seamlessly. It is a strategic platform for the development of the entire club, not just a tool for a single analyst.

Conclusion: Which Software DNA Fits Your Club? A Quick Self-Test

  • Are you a full-time professional analyst who loves to configure every detail yourself and dive into the deepest statistical evaluations? Then Hudl Sportscode is your powerful but demanding tool.
  • Are you an analyst or assistant coach whose main focus is on live analysis on matchday and maximum efficiency in tactical evaluation? Then ONCE is the perfect, modern solution for you.
  • Are you a head coach, sporting director, or club official looking for a holistic, easy-to-use, and integrated solution that eliminates the effort of recording and provides the complete picture of tactics AND performance data? Then the ecosystem approach of zone14 is second to none.

If your goal is a hassle-free, reliable, and qualitatively superior video analysis that provides a complete picture of your team and serves as the foundation for sporting success and new revenue streams, there is hardly any way around an integrated, intelligent solution like that from zone14.

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